Die in den jeweiligen Bundesländern zuständigen Ministerien des Innern oder die Regionalräte sind die für die Lizenzierung und Überwachung ihrer jeweiligen staatlichen Lotteriegesellschaft zuständigen Behörden. Jede Lizenz ist hinsichtlich ihrer Dauer beschränkt und verlangt, dass der Lizenznehmer “zuverlässig” ist und bleibt, d. h. dass das Geschäftsgebaren eingehalten wird, dass die örtlichen Gesetze und Steuerpflichten eingehalten werden und die persönliche Zuverlässigkeit des Personals gefördert wird. Darüber hinaus werden Lizenzen häufig unter Bedingungen erteilt, wie z. B. unter Demonstierung bestimmter Publizitätsmaßnahmen. Der Zwischenstaatsvertrag beschränkt die Anwendung der Lizenz auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland und auf Länder, die die deutsche Genehmigung für ihre souveränen Hoheitsgebiete anerkennen. Von Staaten ausgestellte Lizenzen, die keine staatsübergreifende Wirkung haben, werden in der Regel auf das Hoheitsgebiet des betreffenden Staates beschränkt. Casino-Gaming (einschließlich Poker): Einige Bundesländer begrenzen die Anzahl der Tische und Slots, die in Casinos erlaubt sind.

Es gibt jedoch keine Einschränkungen für Auszahlungen, maximale Gewinne/Verluste oder die Dauer von Spielen. Gesperrte Spieler dürfen den Spielbereich nicht betreten oder in Casinos spielen. Um dies zu gewährleisten, müssen strenge Einlasskontrollen eingeführt werden. Diese Steuerelemente umfassen das Abgleichen der Spieler mit einer landesweiten Spieler-Sperrdatenbank. Online-Casino-Operationen sind von dem Online-Verbot betroffen. Wetten: Der Interstate-Vertrag betrachtet (Online- und Einzelhandels-)Sportwetten, d. h. Sportwetten mit festen Quoten, nur über den Ausgang von Sportveranstaltungen oder Teilen von Sportveranstaltungen (S.

3 Abs. 1) 4 Zwischenstaatenvertrag) als lizenzierbar. Wetten auf nicht-sportliche Veranstaltungen (z. B. Sozial-/Finanzwetten oder Sekundärlotterien) sind nicht gestattet. Pari-mutuel/pool-Wetten sind dem staatlichen Monopol vorbehalten. Trotz der Einleitung eines Lizenzierungsverfahrens im Jahr 2012 wurden bisher keine nationalen Sportwettenlizenzen erteilt. Das Verfahren konnte nicht abgeschlossen werden, da bestätigt wurde, dass es gegen den Grundsatz der Transparenz und Nichtdiskriminierung durch deutsche und europäische Gerichte verstößt. Zum Zeitpunkt des Schreibens wurde ein neues Lizenzierungsverfahren angekündigt. Die Lizenzanforderungen und die erforderlichen Unterlagen wurden veröffentlicht, die Lizenzen werden jedoch nicht vor Januar 2020 erteilt. Die zentrale Verantwortung für die Erteilung von Sportwettenlizenzen wurde dem Land Hessen übertragen.

Zunächst übernahm das hessische Innenministerium diese Verantwortung. Die Verantwortung wurde inzwischen an das Regierungspräsidium Darmstadt delegiert. Der Regionalrat befasst sich auch mit Online-Wetten für Pferderennen, allerdings war dieses Dokument ziemlich zweideutig formuliert und wurde noch nicht auf einer breiteren Basis umgesetzt.